...eine Sorge mit sich herumzutragen?
Jemandem davon erzählen können?
Verstanden werden?
Sabine M. vermisst dieses Gefühl.
Sie ist gehörlos.
Sie fühlt sich zur Zeit vom Leben überfordert.
Mit ihren Ängsten, dem "grau in grau", wenn sie morgens aufwacht, bleibt sie allein,
denn
Für hörende Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, professionelle kostenlose Beratung in Anspruch nehmen zu können.
Bremen bietet eine Fülle an offenen Beratungsangeboten mit kompetenten Fachleuten.
Für Gehörlose und Hörgeschädigte jedoch bleiben diese Türen verschlossen, da die Angebote weder sprachlich noch fachlich auf diese Gruppe eingestellt sind.
Gehörlose brauchen Menschen, die sie in ihrer Sprache fachkompetent beraten und begleiten können.
Aus diesem Grund gibt es die psychosoziale Beratungsstelle von Hand zu Hand e.V.
Die Arbeit finanziert sich ausschließlich durch Spenden.
Öffentliche Mittel bekommt der Verein nicht.
Die "Beratung in Gebärdensprache" bei Hand zu Hand e.V. ist "Ausgewählter Ort 2010" im Land der Ideen.
Hand zu Hand e.V.
wurde von 2006 bis 2011 von der
gefördert.